© 2014 TECHNOFLOOR® Beschichtungstechnik GmbH, GF: Günter Scherling, Tel: +43(0)664/9181818, office@technofloor.at Kunstharzbeschichtung • Industrieboden • Garagenboden • Bodenbeschichtung • Balkonbeschichtung • Abdichtung

Vorbereitungen.

Wir verwenden Nachhaltige Produkte von namhaften Produzenten.

Untergrund Vorbehandlung

Die effektivste Bearbeitung des Untergrundes ist noch immer das Kugelstrahlen. Hierbei werden kleine Stahlkugeln auf die Bodenfläche 

geschleudert, wodurch Verunreinigungen vollflächig entfernt werden. Die Oberfläche wird dadurch optimal aufgeraut, wodurch sich eine 

Optimale Verbindung mit der Beschichtung ergibt. Jedoch ist es aus Platz bzw. Transportgründen (Balkon, Keller, usw.) nicht immer möglich 

diese Variante einzusetzen. Daher werden bei schwer zugänglichen Stellen Diamantschleifer eingesetzt. 

Fräsarbeiten werden notwendig, wenn poröse Untergründe (Altbeschichtungen und dergleichen) vorhanden sind. Diese werden dann bis zum 

gesunden Untergrund durchgeführt. Abgetragenes  Material wird dann durch EP- Mörtel ersetzt. 

Fräsen                                                                            Kugelstrahlen                                             Schleifen

Untergrund Beurteilung

Untergrund Beurteilung: Grundsätzlich sollten physikalische Eigenschaften her dem Untergrund angepasst werden, d.h. harte unflexible Beschichtung auf

harte Untergründe und weiche, flexible Beschichtungen für flexible Untergründe. Mögliche Untergründe wären Beton, Zementestrich, Magnesitestrich, 

Anhydritestrich, Gussasphalt oder bestehende  Altbeschichtung.

Untergrund überprüfen:  Um eine eventuelle Feuchtigkeit im Boden festzustellen wird dies mit einem Oberflächenmessgerät durchgeführt. Die 

Restfeuchte darf den Wert von 4% nicht übersteigen. Die rückwertige Durchfeuchtung  prüft man mit einem CM Messgerät, oder man klebt eine Folie ca. 1 x

1 m mit Silikon am Boden fest. Nach 24 Stunden darf sich unter der Folie kein Wasser ansammeln.

Umgebungstemperatur:  Oft wird diesem Detail sehr wenig Beachtung  geschenkt. Jedoch kann es bei Nichteinhaltung dieser Kriterien zu unangenehmen Nebeneffekten kommen z.b. Wasserflecken auf der Bodenbeschichtung, aufschäumen von Materialien sowie Aushärtestörungen. Grundsätzlich sind folgende Werte einzuhalten. Untergrundtemperatur mind. 10 Grad, Taupunkttemperatur über 3 Grad, Relative Luftfeuchte immer unter 70%
Risse Hohlstellen: Bei einer Augenscheinlichen Besichtigung sind Risse, wenn  nicht offensichtlich meist sehr schlecht feststellbar. Eindeutig werden diese  Stellen dann beim Kugelstrahlen offengelegt. Diese müssen dann verübelt  werde. Das heißt der Riss wird in einem 45 Grad winkel eingeschnitten, mit  Gewindestangen verbunden und mit EP- Harz ausgegossen. Hohlstellen können  jedoch durch klopfen festgestellt werden. Kleine Hohlstellen können mittels einer  Bohrung beseitigt werden. Größere müssen entnommen, und mit einem EP-   Mörtel  aufgefüllt werden. 
Eine Haftzugsmessung ist erforderlich,  um die spätere Haftung der  Beschichtung zu eruieren. Der  Haftzugmesswert muss mindestens  1,5 Nm betragen. Sollte dieser nicht  passen, müssen dementsprechende  Gegenmaßnamen durchgeführt  werden. Die Messung wird danach  nochmals wiederholt. 
Dies sind die Grundsätzlichen Arbeitsschritte bei den Vorarbeiten. Jedoch werden in manchen Fällen weitere Zusatzmaßnahmen erforderlich.