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Beschichtungsaufbau

Beschichtung ist nicht gleich Beschichtung.

Man muss zwischen  Einschichtigen oder Mehrschichtigen Aufbauten unterscheiden. Weiteres gibt es Elastische sowie Starre Systeme, auch gibt es Preisunterschiede bei UV beständigen Materialien. Um dies etwas besser zu veranschaulichen sind hier einige Beispiele angeführt.

Bodenvergütung

Imprägnierung

Transparente, dünnflüssige Epoxidharze.

  • kostengünstige einfache Schutzmaßnahme
  • nicht filmbindend
  • dringt tief ein, und verfestigt den Undergrund
  • diffusionsfähig

Versiegelung

Wasser­verdünnbare, farbige Epoxidharze.

  • dünnschichtige, kostengünstige Schutz- maßnahme
  • folgt der Untergrundstruktur
  • 0,1 - 0,2 mm Schichtdicke
Beschichtungen - Vorarbeiten

Grundier­beschichtung

Lösemittelfreie, transparentes Epoxidharze.

  • sicherer Verbund zum Untergrund
  • zum Verschluß von Poren und Kapillaren
  • 0,2-0,3 mm Schichtdicke

Kratzspachtelung

Lösemittelfreies, transparentes Epoxidharz mit Zusatz von Quarzsand.

  • zusätzlich zur Grundbeschichtung
  • zum Ausgleichen von  Unebenheiten und  groben Rauhtiefen
  • 1-2 mm Schichtdicke 

Mörtelbelag

Quarzsand mit lösemittelfreien, transparenten Epoxidharz als Bindemittel

  • zusätzlich zur Grundbeschichtung
  • zum Ausgleichen von großen Unebenheiten und ganzflächigen Höhenausgleich
  • > 5mm Schichtdicke 
Beschichtungen - Aufbauten

Rollbeschichtung

Lösemittelfreie oder lösemittelarme, pigmentierte, harte bis zähharte Epoxidharze.

  • auf Grundbeschichtung
  • folgt weitgehend dem Untergrund
  • verschiedene Oberflächenstrukturen möglich
  • Schichtdicke: 0,3-0,8 je nach Rutschhemmung

Verlaufs­beschichtung

Lösemittelfreie, pigmentierte, selbstverlaufende, harte bis zähharte Epoxidharze oder Polyuretane.

  • auf porenfüllender, abgesandeter Grundbeschichtung
  • gleicht geringe Rauhtiefen aus
  • 1-2 mm Schichtdicke

Verlaufsmörtel

Verlaufsmörtel aus lösemittelfreien, pigmen -tierten, starren oder zähharten Epoxidharzen oder Polyurethanen und produktabhängiger Quarzsandmenge.

  • auf porenfüllender, abgesandeter Grundbeschichtung
  • gleicht auch größere Unebenheiten und Rauhtiefen aus
  • Basisschicht für spezielle glatte oder rutschhemmender Rollbeschichtung
  • 2-4 mm Schichtdicke

Einstreubelag

Vollflächige, satte Absandung des frischen Verlaufsmörtels, anschließend nochmalige Verlaufsmörtelschicht (glatt) oder Rollbeschichtung (rutschhemmend)

  • auf porenfüllender, abgesandeter Grundbeschichtung
  • gleicht auch größere Unebenheiten und Rauhtiefen aus
  • kostengünstig im Verhältnis zur Schichtdicke
  • rutschhemmende Oberfläche möglich
  • 4-6 mm Schichtdicke